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Battlefield 1 im Wargames-News Test

Battlefield 1 ist da

Endlich ist Battlefield 1 für alle Spieler erhältlich und jeder kann es spielen, daher ist es auch für uns soweit und wir können uns in die Schlachtfelder stürzen. Aber halt, es gibt nicht nur die klassische Multiplayergefechte, Battlefield 1 hat auch eine Kampagne die von sich reden macht! Aber erst einmal zum Setting vom Spiel.

Battlefield 1 ist nicht wie der Name vermuten lässt ein Reboot der Reihe, es ist ein klassischen Sequel der Battlefield-Franchise, aber die 1 deutet auf das Szenario hin, welches dieses mal im ersten Weltkrieg platziert ist.

Der Singleplayer kann endlich was

Das merkt man auch direkt nach Spielstart, denn hier findet man sich an der Westfront des Ersten Weltkriegs wieder und sollen die Stellung halten, komme was wolle! Dabei geht es hoch her und das Spiel hat trotz der Einstufung von 16 Jahren nicht wenig Gewalt an Bord. Man wechselt hierbei jedes mal den virtuellen Körper, sobald man einmal gestorben ist und merken auch hier, das Krieg definitiv keinen Spaß machen sollte. Der Spagat zwischen ernstem Hintergrund und trotzdem Spaß am Spiel gelingt Dice hier sehr gut!

Die Kampagne ist keine geschlossene Story, sondern beläuft sich auf 5 Geschichten ohne hierbei eine übergreifende Handlung zu haben. Das Konzept geht sehr gut auf und man hätte sich so einen Singeplayer schon bei Teil 4 gewünscht, denn endlich fühlt sich der Singleplayer auch nach einem stimmigen Konzept an, welches von Anfang an so geplant war.

Einzig allein die etwas dämliche KI ist hier ein echter stimmungskiller, in dem sonst so von Atmosphäre strotzendem Spiel. Da hätte man definitiv noch etwas mehr machen können und teilweise kommt man nicht umher, an die Szene aus Fury zu denken, in welcher es gefühlten 300 deutschen nicht gelingt einen kleinen Panzer zu stürmen.

Außerdem muss man kritisieren das die Kampagne leider nicht aus Sicht der Mittelmächte absolviert wird und das muss man doch kritisieren, denn so hat man immer das Gefühl nur eine Seite der Medaille zu sehen.

Action > Realismus

Wichtig aus Sicht eines Spielers von einem klassischen Multiplayershooters ist aber nicht unbedingt die Singleplayerkampagne, sondern das einfache Spielgefühl und dabei setzt Battlefield 1 zum Glück darauf, kein Simulator zu sein. Denn es wäre schwierig vorstellbar mit einem Mark 1 Panzer der historisch 6 kmh Höchstgeschwindigkeit hatte, von anstürmenden Soldaten überholt zu werden. Daher wurde auf die Historie gepfiffen und dem Spielspaß der Vordergrund überlassen.

Die Klassen auf dem Schlachtfeld

Die vier Klassen sind diesmal Sturmsoldat (Assault), Sanitäter (Medic), Versorger (Support) und Aufklärer (Scout). Den Ingenieur gibt es dieses mal nicht, wobei die Aufgaben von dieser Klasse in den Sturmsoldat geflossen sind und dieser Fahrzeuge zerstören kann. Der Versorger wiederum ist dafür da um Fahrzeuge von außen zu reparieren. Wichtig hierbei ist das Wort „außen“ denn die meisten Fahrzeuge können vom Fahrer- bzw. Pilotensitz repariert werden, so lange ihr in der Zeit der Reparatur keinen Schaden nehmt.

Neu sind die Spezialklassen, welche es so erstmalig in der Reihe gibt. Die einfachsten Spezialklassen sind dabei die Piloten, Panzerfahrer und auch die Reiter. Spezieller fallen dabei dann noch die „Hero“-Klassen aus, denn diese kann man auf der Karte aufsammeln um so einen noch stärkeren Avatar freizuschalten, so lange bis der virtuelle Tod eintrifft.

Ihr liegt hinten? Da hat BF1 etwas für euch!

Früher war es bei Battlefield 1 so, das ein unterlegendes Team sang und klanglos unterging, aber dies hat sich nun gravierend geändert. Denn es gibt so genannte „Behemoth“ bei Battlefield 1 und sobald ein Team deutlich hinterher hinkt, wird diesem Team ein spezielles Fahrzeug zur Seite gestellt, um das Gefecht doch noch zu drehen. Dabei kann es sich um einen speziellen Panzerzug handeln, oder einen gigantischen Zeppelin, welcher euch Unterstützung aus der Luft gibt.

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Fazit

Battlefield 1 ist vom Start weg eines der Highlights dieser Franchise und man EA dazu gratulieren, sich dem schwierigen Thema zum ersten Weltkrieg angenommen zu haben. Wir sind sehr gespannt was in der Zukunft noch alles ins Spiel gebracht wird und sind guter Dinge noch zahlreiche Stunden auf den virtuellen Schlachtfeldern verbringen zu können.

 

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