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Entwicklertagebuch zu World of Tanks vom 23.11.

Guten Abend zusammen,

heute Abend ist das Entwicklertagebuch zu World of Tanks mit Maxim Czuwalow, einem Produkt Manager von Wargaming. Er wurde dazu von einer polnischen Spielewebsite befragt. Viel Spass!

  • F : „In welche Phase befinden sich die polnischen Panzer bei World of Tanks?“
    A: „Wir haben viele Daten über die polnischen Panzer gesammelt und eine grosse Vielfalt und Modellen, aber was uns zu Zeit noch blockiert ist das Fehlen von hochstufigen Panzern. Niedrige und mittlere Stufen sind bereits ausgewählt, nicht alle Fahrzeuge sind einzigartig und sie sind modifizierte russische Fahrzeuge, aber das ist nicht weiter schlimm. Mit den hochstufigen Panzern sieht es anders aus, ganz besonders mit der Stufe 10. Dies ist auch der Grund, warum wir die schwedischen Panzer vorgezogen haben, da es dort keinen Engpass an Fahrzeuge in der Zukunft geben wird. Wir würden gerne die polnischen Panzer im Spiel sehen und wir werden weiter an ihnen arbeiten, aber wir wissen nicht wie es enden wird. Egal ob die polnischen Panzer als eigene Nation oder als Ansammlung von Fahrzeugen anderer Nationen ins Spiel kommen, sie werden kommen.“
    F: „Also sind sie noch nicht vom Tisch?“
    F: „Der Fall ist noch offen und die Arbeit geht weiter. Wir wissen nur nicht wann sie fertig sein werden und wie das Resultat aussieht. Wir wollen keine Versprechen machen, aber ihr könnt sicher sein, wir geben unser bestes.“
  • F: „Nun zu den schwedischen Panzern, der Strv 103 wurde im Jahr 1967 produziert, also ist er relativ modern. Wie schaut denn euer Zeitlimit für World of Tanks aus?“
    A: „Von Anfang an haben wir uns für die Zeit zwischen den 1920er und 1960er Jahren interessiert und wir versuchen nicht weiter zu gehen.“
  • F: “ Ich frage mich, ob es die historischen Gefechte nochmal geben wird?“
    A: “ Wir haben daran gedacht und beim letzten Mal sind wir daran gescheitert, dass wir es nicht geschafft haben die Dinge zu realisieren die wir wollten, deshalb war dieser Modus nicht ganz so erfolgreich. Zur Zeit denken wir darüber nach, es so zu machen, dass es die Historie nicht das Spiel verdirbt, aber da sind wir erst in der Konzeptphase. Erstmal konzentrieren wir uns auf die Hauptaspekte des Spiels: Panzerbalance, verbesserte Karten und/oder das Interface, dazu arbeiten wir auch an der Grafik, dem Sound und der Physik. Es wird viel Arbeit in die Optimierung von WoT gesteckt.“
  • F: “ Eine grosse Anzahl an Spielern ist besorgt wegen der „globalen Ausbalancierung“, kannst du mir etwas über die Änderungen sagen?“
    A: „Man braucht keine Angst zu haben und wir brauchen Hilfe bei den Tests. Die erste Version hat uns eine riesige Datenmenge und sehr viel Spielerfeedback beschert. Nichts kommt ins Spiel ohne das wir es vorher testen und keine positive Bewertung der Spieler erhalten hat. Unsere Community hat auf die Änderungen vorsichtig geantwortet und auch negativ. Dies ist aber kein Wunder, da man während des Tests ein ganz anderes Spiel sieht/spielt, an das man sich erst gewöhnen muss. Viele Panzer wurden verändert, das ist nicht immer einfach zu akzeptieren. Wir beabsichtigen nun Änderungen in einem kleineren Maßstab vorzunehmen. Dieses Jahr noch werden wir die 2. Testrunde einführen und die Spieler einladen daran teilzunehmen. Was letztendlich in Spiel kommen wird hängt von den Spielern und den Bewertungen der Experimente ab.“
  • F: „Denkt ihr nicht, dass es irgendwann Zeit ist eine neue Engine zu benutzen?“
    A: “ Wenn du das Spiel mit 2010 und jetzt vergleichst, findest du heraus, dass es zwei unterschiedlichen Engines sind. WoT wurde so gemacht, dass man einen einzelnen Sprung nicht merken wird, wir haben einfach zu viel Content. Erst kürzlich haben wir an der Optimierung der Sichtbarkeit gearbeitet und haben eine neue Physik ins Spiel gebracht. Kurz: Wir haben keine Pläne mit dem Spiel auf eine andere Engine zu wechseln.“

Quelle: https://ritastatusreport.live

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