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World of Warships: Entwickler-Bulletin 0.8.1

Kapitäne!

Das zweite in der Reihe von Updates zu den neuen Flugzeugträgern steht vor der Tür. Freut euch auf jede Menge faszinierende Einblicke. Euch erwarten ein neuer Forschungszweig für britische Träger, Änderungen bei bestimmten Spielmechaniken und vieles mehr!

WICHTIG! Da sich das Update noch in der Testphase befindet, sind die in diesem Bulletin enthaltenen Informationen vorläufig und spiegeln den Spielentwicklungsstand zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung wider. Einige Änderungen und neue Funktionen können zum Zeitpunkt der offiziellen Updateveröffentlichung vollständig entfernt oder in anderer Form implementiert werden. Screenshots, bestimmte Werte bestimmter Eigenschaften sowie Details von Spielmechaniken können u. U. nach der Veröffentlichung des Updates nicht mehr relevant sein.


Britische Flugzeugträger sind demnächst verfügbar

Update 0.8.1 bietet früheren Zugang zur Klasse britischer Flugzeugträger.

Britische Flugzeuge verfügen über eine große Menge an Trefferpunkten. Ihre Schlachtflugzeuge sind mit Hochgeschwindigkeitsraketen ausgestattet, während ihre Torpedobomber mit Torpedos bestückt sind, die zwar nur eine geringe Reichweite aufweisen, jedoch schnell scharf gemacht werden können. Darüber hinaus warten sie mit einer sehr schnellen Zielerfassung auf. Das Besondere an britischen Bombern ist, dass sie eine hohe Bombenzuladung aufnehmen können und in der Lage sind, auch im Horizontalflug Bomben abzuwerfen. Wenn ihr es schafft, euer Ziel auf die richtige Weise anzugreifen, verursachen eure Bomber wesentlich mehr Schaden als Sturzbomber anderer Nationen. Wenn euer Ziel jedoch ein Ausweichmanöver startet, richtet ihr bei eurem Angriff erheblich weniger Schaden an.

Zugang zum neuen Schiffszweig erhaltet ihr über Kronen und Florins, temporäre Ressourcen, die im Arsenal verwendet werden können. Tauscht sie auf dem Hauptserver ein, um die folgenden britischen Flugzeugträger zu erhalten:   IV Hermes,   VI Furious und   VIII Implacable.

Die neuen Schiffe sind noch nicht auf dem öffentlichen Testserver verfügbar, da wir uns noch um ihr Balancing kümmern müssen. Die gesamte Flugzeugträger-Klasse wird noch Balancing-Anpassungen unterzogen, weshalb die britischen Flugzeugträger, die ihr in der Early-Access-Phase spielen könnt, wahrscheinlich noch weiter angepasst werden.

Kronen erhaltet ihr für das Abschließen der Direktiven des „Prinz Eitel Friedrich!“-Events, während ihr Florins in den neuen britischen „Luftversorgung“-Containern findet. Diese speziellen Container können außerdem einen Kampfauftrag enthalten, der euch bei Abschluss mit einem der folgenden Schiffe belohnen kann: Edinburgh (Stufe VIII), Hood (Stufe VII), Duke of York (Stufe VII) und Vanguard (Stufe VIII).

Bitte beachtet, dass die entsprechenden Kampfaufträge nur auf dem Hauptserver abgeschlossen werden können.


Marinefliegerei-Sammlung

Es gibt eine neue Sammlung namens „Marinefliegerei“, die aus 16 Sammlerstücken besteht: Flugzeugmodelle, Signale von Landesignal-Offizieren und Abzeichen von britischen Flugzeugträgern. Den ersten Gegenstand der Sammlung findet ihr in den Luftversorgung-Containern. Der Rest erscheint in täglichen Containern. Ihr erhaltet Zugang zur Kollektion, sobald ihr mindestens eines ihrer Sammlerstücke erbeutet und anschließend das Abonnement im Bildschirm „Sammlung“ aktiviert habt, und zwar durch das Aktivieren der Option „Sammeln“.

Für das Abschließen der Themenlisten könnt ihr als Belohnung zwischen verschiedenen Farbschemata für die Tarnmuster britischer und Commonwealth-Schiffe wählen und zwei Flaggen an britischen Flugzeugträgern anbringen. Darüber hinaus erhaltet ihr für das Vervollständigen der kompletten Kollektion als Belohnung eine permanente Tarnung für den britischen Stufe-VIII-Flugzeugträger Implacable.


Verbesserte Spielmechaniken

Überwachungsradar

Auf höheren Stufen werden nur wenige Kämpfe ohne einen Kreuzer mit dem Verbrauchsmaterial „Überwachungsradar“ ausgefochten. Dennoch kann man nicht behaupten, dass ein Überwachungsrader für diesen Schiffstyp zwingend erforderlich ist. Französische und japanische Kreuzer kommen auch sehr gut ohne Radar aus. Für bestimmte Schiffe ist ein Radargerät jedoch überlebenswichtig, da es erheblich dazu beiträgt, dass sie ihre Aufgabe als Jäger von Zerstörern erfüllen.

Abgesehen davon haben es Schiffe, die sich auf ihre Tarnwerte und Nebelwände verlassen, immer schwieriger, in Gefechten mit vielen mit Radar ausgestatteten Schiffen zu bestehen. Bei Kämpfen um Schlüsselbereiche besteht das Risiko, dass sie sich mit einem Schiff konfrontiert sehen, das sie trotz ihrer Tarnwerte aus relativ sicherer Entfernung aufzuspüren vermag. Handelt es sich um ein einzelnes Schiff, kann sich das aufgespürte Schiff zurückziehen oder sich in Gefechtsreichweite bewegen. Es ist jedoch häufiger der Fall, dass sich ein aufgespürtes Schiff sofort unter Beschuss aller Gegner befindet, die über diese Flanke angreifen. Dadurch hat ein schlecht gepanzertes Schiff weder Zeit zu reagieren noch die Chance, ein Ausweichmanöver durchzuführen, und büßt durch den Angriff wahrscheinlich eine große Menge an Trefferpunkten ein.

Andererseits hat es Fälle gegeben, in denen die bloße Anwesenheit eines Kreuzers mit Überwachungsradar Zerstörer dazu gezwungen hat, die Flanke aufzugeben, zum anderen Ende der Karte zu fahren und ihre Teamkameraden ohne Unterstützung zurückzulassen.

Unter Berücksichtigung dieser Faktoren und eures Feedbacks haben wir uns dazu entschlossen, die Mechaniken des Verbrauchsmaterials „Überwachungsradar“ zu ändern.

Mit Update 0.8.1 funktioniert das Überwachungsradar nach folgendem Prinzip: Jedes Schiff, das von dem Radar erfasst wird, ist für Verbündete erst nach 6 Sekunden sichtbar, unter der Voraussetzung, dass das vom Radar erfasste Schiff den gesamten Zeitraum über im Radarbereich verbleibt. Alle aufgespürten Ziele werden umgehend auf der Minikarte angezeigt. Infolgedessen werden keine Änderungen an der Interaktion zwischen dem das Überwachungsradar benutzenden Schiff und dem aufgespürten Ziel vorgenommen; es wird keine Verzögerung hinzugefügt.

Wenn ein Zerstörer, der einen Schlüsselbereich erobert, plötzlich vom Radar erfasst wird, hat er nun einen Moment Zeit, ein Ausweichmanöver durchzuführen und dem Beschuss der meisten gegnerischen Schiffe zu entgehen. Dasselbe gilt für Kreuzer, die sich in einer Nebelwand verstecken: Sie können Fahrt aufnehmen und sogar eine bessere Position einnehmen, mit dem Bug oder dem Heck Richtung Gegner.

Diese Änderungen wirken sich auf die Grundmechaniken und Parameter des Überwachungsradars aus, d. h. auf seine Reichweite und Betriebszeit.

  • Die Betriebszeit dieses Verbrauchsmaterials wird über die zahlreichen Schiffe hinweg, die mit einem Überwachungsradar ausgerüstet sind, stärker vereinheitlicht. Es wird nun auch einfacher sein, sich die exakte Entfernung zu merken, in der man vor der Ortung sicher ist. Genau genommen wird diese Änderung die Eigenschaften dieser Schiffe verbessern, da die Reichweite des Überwachungsradars steigen wird.
  • Sowjetische Kreuzer, panasiatische Zerstörer und verschiedene andere Schiffe sind mit einem Radar mit relativ kurzer Betriebszeit ausgerüstet. Um eine Verkürzung des effektiven Zeitraums zu verhindern, in dem Teamkameraden Nutzen aus dem Verbrauchsmaterial ziehen können, haben wir seine Dauer erhöht.

Interface

Gutes Teamwork resultiert aus mehr als nur der Dauer eines Verbrauchsmaterials oder des gemeinsamen Feuerns auf ein Ziel. Es beinhaltet auch, dass ein Verbrauchsmaterial zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt wird. Beispielsweise kommt es nicht selten vor, dass zwei Seite an Seite kämpfende Kreuzer ihr Überwachungsradar gleichzeitig ausführen. Dies kann dazu führen, dass sie später, wenn sie blind sind, eine böse Überraschung erleben und von feindlichen Torpedos getroffen werden.

Mit Update 0.8.1 wird immer dann, wenn ein Verbündeter sein Überwachungsradar oder seine hydroakustische Suche aktiviert, über dem Schiff ein Spezialsymbol angezeigt, das nur Verbündete sehen können. Im Verbündeten-Chat erscheint außerdem eine Meldung, die signalisiert, dass ein bestimmtes Verbrauchsmaterial aktiviert wurde. Wir haben außerdem einen visuellen Effekt hinzugefügt, der immer dann angezeigt wird, wenn das Überwachungsradar aktiviert wird. Dies sollte die Teamzusammenarbeit fördern.

Abgesehen davon werden mit Update 0.8.1 unterschiedliche Indikatoren für das Überwachungsradar, die hydroakustische Suche und die sichere Erfassung eingeführt, sodass ihr immer wisst, wodurch euer Schiff aufgespürt wurde.

Wassereinbruch

Ein Wassereinbruch stellt eine ernste Gefahr dar. Ein einziger Wassereinbruch kann so viel Schaden anrichten wie drei Feuer. Aus Angst vor Torpedos ziehen es die meisten Spieler vor, das Verbrauchsmaterial „Schadensbegrenzungsteam“ erst nach einigen Feuern einzusetzen, da andernfalls ein hohes Risiko besteht, dass ihr Schiff sinkt, wenn es von einem Wassereinbruch betroffen ist, während die Abklingzeit des Verbrauchsmaterials noch nicht abgelaufen ist.

Mit Update 0.8.1 werden die Wassereinbruch-Mechaniken denen von Feuern angeglichen. Einerseits steigen die Dauer und der verursachte Schaden von Wassereinbrüchen, aber andererseits kann das Schiff nun von zwei Wassereinbrüchen gleichzeitig betroffen sein, im Bug sowie im Heck. An einem Ende des Schiffes kann jedoch nicht mehr als ein Wassereinbruch gleichzeitig auftreten. Erfahrene Kapitäne können daraus einen Nutzen ziehen, indem sie Torpedos absichtlich in ein bestimmtes Ende des Schiffes einschlagen lassen, um den erlittenen Schaden zu reduzieren. Unachtsame Kapitäne riskieren jedoch eine große Menge Trefferpunkte zu verlieren. Gleichzeitig haben wir außerdem den Malus auf die Effizienz des Schiffsantriebs erhöht. Wassereinbrüche richten nun zwar weniger Schaden bei Kreuzern und Zerstörern an, aber sie stellen für diese Schiffe dennoch eine Bedrohung dar, da sie zu einer Reduzierung der Leistungskapazität des Antriebs führen. Und dies wirkt sich auf die Manövrierbarkeit aus, was die Überlebensfähigkeit des Schiffes erheblich beeinträchtigt.

Das Juliet-Yankee-Bissotwo-Signal, das die Dauer eines Wassereinbruchs um 20 % senkt, wird zweifelsohne an Bedeutung gewinnen.

Wenn ihr keine Angst vor Wassereinbrüchen habt, sondern vielmehr zu denjenigen gehört, die eine Vorliebe dafür haben, Gegner mit Torpedos zu vernichten, solltet ihr beachten, dass sich an dem Gesamtschaden, den ihr bei euren Gegnern zu verursachen gewohnt seid, nichts ändert. Spieler werden nun weniger vorsichtig hinsichtlich Wassereinbrüchen sein und den Einsatz des Verbrauchsmaterials „Schadensbegrenzungsteam“ nicht mehr hinauszögern, bis sie einen Torpedotreffer erleiden. Dadurch verursachen Wassereinbrüche mehr Gesamtschaden, anstatt weniger.


Überarbeitung der Karte „Splitter“

Die Lage und die Höhe der Inseln auf der Karte „Splitter“ wurden geändert, um allen Schiffstypen eine unterhaltsamere Spielerfahrung zu bieten. Die Inseln in der Nähe des zentralen Schlüsselbereichs sind nun symmetrischer, während die Anordnung der Inseln rund um die Flanken-Schlüsselbereiche mehr Raum für Manöver innerhalb des zu dieser Zone gehörenden Gebiets bieten. Die Schlüsselbereiche sollten einfacher zu erobern sein, wenn sie von der Kartenmitte aus angefahren werden. Optik und Beleuchtung der Karte wurden ebenfalls geändert. Diese Karte wird voraussichtlich für Gefechte der Stufen VIII–X genutzt.

„Splitter“0.8.1 „Splitter“


Hafen-Optimierung

Der Hafen ist der Ort, an dem sich alle Schiffe des Spielers befinden. Hier seht ihr Flaggen und Signale im Wind flattern und die stählernen Seitenwände der Schiffe das Sonnenlicht reflektieren. Dieser Dreh- und Angelpunkt des Spiels beherbergt zahlreiche Fenster und Reiter, wie zum Beispiel „Äußeres“, „Module“, „Kampagnen“, das Arsenal und noch vieles mehr. Wir optimieren den Hafen unentwegt und führen mit Update 0.8.1 einige Verbesserungen am Interface ein. Hafen-Gegenstände sollten nun sanfter dargestellt werden und nicht mehr einfrieren. Selbstverständlich werden wir weiter am Spiel arbeiten und in zukünftigen Versionen weitere Verbesserungen einführen.


Weitere Änderungen

Eine kleine aber lang erwartete Änderung ist die Möglichkeit, alle erhaltenen Container mit einem einzigen Klick zu öffnen. Das Öffnen von Containern geht nun kurz und schmerzlos vonstatten und die erhaltenen Belohnungen werden in einem separaten Fenster angezeigt.

Der Hafen „London“ wird von einem Winterjahrmarkt besucht: Entlang der verschneiten, sonnenbeschienenen Promenade erstrecken sich Fahrgeschäfte und Stände mit Festartikeln.

  • Die Musik und die Geräuschkulisse im Hafen und in Gefechten wurden verbessert: Es wurden ein neues Audiodesign, Geräusche sowie ihre Synchronisation mit den visuellen Effekten in den Häfen hinzugefügt.
  • Optimierte visuelle Effekte von Torpedospuren und der Gischt, die aufspritzt, wenn ein Schiff zerstört wird.
  • Es ist nun möglich, im Arsenal Kreditpunkte gegen Kampfsignal-Pakete einzutauschen.
  • Mit Update 0.8.1 werden wir offiziell den Support für 32-Bit (x86)-Betriebssysteme einstellen. Alle Details dazu findet ihr in einem separaten Artikel.

Macht beim öffentlichen Test mit und probiert die kommenden Änderungen von Update 0.8.1 aus! Holt euch alle Auszeichnungen und teilt eure Eindrücke mit uns!

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